Eine Lücke klafft nun beim FC Rot-Weiß Erfurt, seit Anfang der Woche der spektakuläre Transfer des Torjägers Carsten Kammlott zum Viertligisten “Red Bull Leipzig” besiegelte Sache ist. Eine sportliche Lücke ist es, die Kammlott mit seinem Weggang hinterläßt. Die sportliche Herausforderung und Perspektive beim Leipziger Verein nimmt ihm in Thüringen keiner so richtig ab. Kammlott folgt dem Lockruf der Goldes.
Über die Höhe der Transfersumme wurde Stillschweigen vereinbart, in der Vereinskasse des Erfurter Clubs wird sie wie ein warmer Regen in einem trockenen Sommer wirken. Wenn die Summe hoch genug ist, dann kann auch ein Geschäftsführer eines Fußballclubs nicht mehr nein sagen.
Klamm sind die Kassen bei einigen Fußballclubs, da kommen die Thüringer sogar auf die Idee, die Stadien von RWE und Carl Zeiss Jena zusammenzulegen. Die Rot Weiß Fans sind verärgert und entsetzt über die unprofessionelle Arbeit der Vereinsführung, die den FC Rot Weiß Erfurt in ihren Augen zur Nachwuchsschmiede für die Konkurrenz macht und das Tafelsilber einfach verscherbelt.
Für die Thüringer Fans mangelt es bei der Vereinsführung an fußballerischem Sachverstand und dem Herzblut für die Region.
Bei RB Leipzig freut sich Trainer Tomas Oral über den Wunschsstürmer Carsten Kammlott aus Bad Frankenhausen. Mit der Rückennummer 9 wird Kammlott für den Leipziger Klub nach der Sommerpause spielen. Sein Vierjahresvertrag in der Messestadt läuft dann bis 2014.
Hinter dem Rasen Ballsport Leipzig e.V. steht als Sponsor der österreicherische Getränkehersteller Red Bull, der Name Red Bull im Vereinsnamen ist nicht zulässig, zwei rote Bullen im Vereinslogo weisen auf den Sponsor hin. Erklärtes Ziel des RB Leipzig ist der aufstieg in die Bundesliga.
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